Jitka Hanzlová

Between Continuum  –  Fotografische und filmische Arbeiten seit 1990

Museum für Photographie Braunschweig: 6. Oktober – 2. Dezember 2018

Städtische Galerie Wolfsburg: 6. Oktober – 2. Dezember 2018

Eröffnung: 5. Oktober 2018, 19 Uhr

Die Künstlerin Jitka Hanzlová wurde 1958 in der damaligen Tschechoslowakei geboren,  flüchtete 1982 in die BRD und studierte Fotografie in Essen, wo sie auch heute noch lebt. Nach Auflösung des kommunistischen Regimes in Osteuropa war es ihr möglich, 1990 erstmals in ihr Heimatdorf Rokytník in Ostböhmen zurückzukehren. Hier entstand in poetisch sensibler Weise ihre erste berühmte Serie mit dem gleichnamigen Titel Rokytník Fotografien über das dörfliche Leben im Verbund mit der Natur.

Frauen in Städten wie Essen, New York oder London werden in den folgenden Jahren zum zentralen Thema – Einsamkeit und Isolation im Stadtleben werden spürbar. Aspekte der Identität und des Verhältnisses des Menschen zu seiner Umgebung erscheinen in dieser Hinsicht dafür ebenfalls prägend.

Es folgen weitere Werkserien mit Porträts wie Forest, die erneut in ihrer tschechischen Heimat entstanden. In der bildnerisch aus ungewohnten und besonderen Perspektiven aufgenommenen Werkgruppe Horses werden schließlich Pferde zum zentralen Thema.  Dem Porträt bleibt sie auch in ihrer Serie There is Something I don’t know treu,die zwischen 2000 – 2013 entstand. Hier knüpft sie mit Blick auf Menschen unserer Zeit an die Renaissance-Porträt-Malerei an.

Zum 60. Geburtstag der Künstlerin zeigen das Museum für Photographie Braunschweig und die Städtische Galerie Wolfsburg in einer zweiteiligen Überblicksausstellung Beispiele aus den unterschiedlichen Werkgruppen von Jitka Hanzlová, darunter auch die nie präsentierte Filmarbeit zu Rokytník.

Weitere Informationen zum Eröffnungswochenende erhalten Sie in der Presseinformation.

Weitere Infos auf der Website der Städtischen Galerie Wolfsburg.

Informationen zum Beiprogramm folgen in Kürze.