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Stefan Cosma ist ein junger Fotograf, der in Rumänien und Deutschland lebt und die globale Sprache seiner Generation eloquent beherrscht. In seinen Schnappschüssen vergleicht er Winkel seines Heimatlandes mit Winkeln anderswo. Seine nonchalante, verwestlichte, kosmopolitische subkulturelle Botschaft könnte lauten: "Wir sind überall die gleichen, selbst im Detail." Schnappschüsse aus "A Day in Bucharest" (1999 ) könnten mit Schnappschüssen aus "A Day in N.Y." identisch sein, und "Interiors from Colentina", einem Stadtbezirk außerhalb Bukarests, könnten genausogut "Interiors from the Bronx" sein.
Cosma betreibt (und verweist auf) eine "Entpersonalisierung" der Städte mit einem Auge für das absonderliche Detail, für soziale "Nuancen" und bizarre Bedeutungsassoziationen. Das Ergebnis ist ein Dialog zwischen modischen / trendigen / kosmopolitischen / anspruchsvollen Verhaltensmustern und kollektiven / massen-subkulturellen / stammesartigen. Cosma ist international und zugleich fasziniert davon, Rumäne zu sein.
- Ruxandra Balaci -
Nominiert von Ruxandra Balaci, Kritikerin, Kuratorin und Leiterin der Abteilung für Zeitgenössische Kunst am National Romanian Museum of Art, Bukarest.

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