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In den Bildern von acht-bis zwölfjährigen Kindern aus der Serie "Krux" interessieren mich weniger soziologische und gesellschaftliche Bedingungen, noch geht es mir direkt um das Kind als Thema. Kindheit eignet sich vielmehr als utopischer Ort für die eindrucksvolle und anschauliche Selbervergewisserung des Menschen.
Durch formale Reduktion, emotionale Aufladung und die konzentrierte Wiederholung von entblößten Oberkörpern und den damit verbundenen Mythos von utopischer Reinheit und verlorener Unschuld wird der Modellcharakter einer kindlichen Perspektive überprüft und in besonders ambivalenter Weise zum Ausdruckgebracht.
- Bernhard Prinz -
Nominiert von Klaus Biesenbach, Künstlerischer Leiter der Kunst-Werk e.V., Institute of Contemporary Art, Berlin

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