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Ich versuche herauszufinden, wie sich ein Ort mir offenbart; und wenn ich ihm sein Bild abringe, ist die Zeit meine Komplizin.
Ich verwende Belichtungen von bis zu einer Stunde, um winzigste Veränderungen und Rhythmen in der Umgebung zu dokumentieren. So ist die Kamera nicht nur Zeugin eines Augenblicks, sie hält einen Zustand fest. Diese Bilder beziehen sich auf ferne, unbestimmte Erinnerungen. Sie rufen eher eine Form des Sehens in mir wach,als daß sie mich zu den auf ihnen festgehaltenen Orten zurückbrächten.
- Geert Goiris -
Nominiert von Johan Swinnen, Professor für Geschichte und Theorie der Fotografie an der Free University of Brussels

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